Herbert Kujan und Vivien Selent siegen am Staffelsee
Enzianpokal am Staffelsee
Zitat: „Der …verfbiieeeeeeeeepppp!…biepbiep!..der gebiieeeeeppp….Traveler“
So ungefähr … also, das war so:
Die Kieler versammelten sich am Staffelsee, nachdem die Vorangegangenen-Regatten dieses Jahr eher wenig bewindet waren. Es wurde mit sehr anspruchsvollen Bedingungen gerechnet. Man muss aber dazu sagen, dass die Kieler als Community wirklich versierte Segler sind: Das Warten vor der Startlinie war ein Mega-Raserevent. Das war das „Show and Shine“ des heutigen Tages – die Kieler sind im Halbwind hin und her geballert, als gäbe es kein Morgen. Die Wasserwacht und die Wettfahrtleitung haben eine Löwenaufgabe gemeistert. Viiiiiielllleen, vielen Dank an den Segelclub Staffelsee! Am beeindruckendsten war, dass die Segler des Klubs sehr harte Hunde sind: Regattasegeln und später im Neo am Grill. RESPEKT!
Zwischen den Wettfahrten musste immer mal wieder kurz auf geeignete Bedingungen gewartet werden, aber das war eben das „Show and Shine“. Insgesamt wurden dann drei Wettfahrten mit steigenden Windbedingungen gefahren (letzte Wettfahrt waren es mal 28 kn). Es gab keine Beschädigungen und die Wettfahrten wurden professionell durchgezogen. Das braucht hier eine extra Erwähnung, weil die Wettfahrtleitung berichtete, dass sie bei ein, zwei Drückern beobachten konnte, wie plötzlich alle Boote fast gleichzeitig nahezu flach auf dem Wasser lagen. Ein Wahnsinns-Sportevent!
Der Abend war wie üblich mit Fachsimpelei spannend und sehr gesellig.
Am zweiten Tag war die Auslaufbereitschaft ab 08:30 Uhrangesagt. Die Segler waren bereit und trafen sich beim Frühstück. Mit bester Laune, ausgeruht (so gut es ging) und voller Tatendrang sind die Segler, wie am vorherigen Tag, in Richtung Obersee gefahren. Dort angekommen hatte die Wettfahrtleitung bereits Tonnen gelegt, musste aufgrund von einem starkem Winddreher leider auch einmal abbrechen. Die Wettfahrtleitung entschied bei gedrehtem Wind auf West, das Feld in den Untersee zu verlegen.
Dort herrschten perfekte Bedingungen. Drei Runden waren angesagt, drei Runden wurden gesegelt. Trotz Winddrehern noch kurz vor dem Start verlief dieser ohne große Zwischenfälle. Das Feld begab sich auf die Reise; die letzte Wettfahrt war bei schönen 4 Beaufort in vollem Gange. Super interessante Zweikämpfe und Manöver waren zu sehen und die drei Runden vergingen wie im Flug.
Nach dem Zieldurchgang folgten ein super diszipliniertes rückkehren und auskranen. Abtakeln und – ganz wichtig – Resteessen. Siegerehrung um 13:00 Uhr.
So, und nun noch die Auflösung zum Titel bzw. zum Start des Textes: Wir haben auf einem Schiff eine GoPro dabei gehabt und diese wurde am hackigen Tag in der dritten Wettfahrt eingeschaltet. Und es war mit Ton … ich denke, jeder kann sich denken, dass bei solch harten Bedingungen und der Action der Ton etwas rauer ist. Und eben dies muss natürlich nachgearbeitet werden, um die Jugend vor etwaigen verbalen Lehrstunden zu bewahren. Also nur zum Schutz der Jugend!
Danke an die Mitsegler, Helfern und Funktionären vom SCSTS, die uns eine tolle Veranstaltung, mit hohem Wohlfühlfaktor, geboten haben!
Verfasser: Marc
Lektor: Amir
Preisverleihung Multinationale Alpenwertung
Die Sieger des Enzianpokals
