Volker und Uta Stiefken gewinnen den Vulkancup

Laacher See 2017

Der Wetterbericht konnte kaum besser sein für das vorletzte September-Wochenende: Wind aus Südwest – die beste Windrichtung für den Laacher See mit 2 Bft und zwei Tage ohne Niederschlag.
Und bei diesen Wetterbedingungen kranten wir 11 Kielzugvögel in Erwartung schöner Wettfahrten.
Doch kaum waren wir am Startschiff angekommen, da zog über dem See eine graue Wolke auf und der Wind lief um. Wir genossen fast 4 Stunden die wunderschöne Landschaft, über uns die Wolke und daneben blauer Himmel. Erst gegen 5 Uhr stabilisierte sich der Wind und der WL hatte blitzschnell Startlinie und Kurs gelegt. Die Kieler starteten noch mit SO, aber nach 100 Metern drehte der auffrischenden Wind wie die Kaffeemühle bis wir mit achterlichem Wind auf die Luvtonne zuschossen.
Die nach uns vorgesehenen Dias starteten scheinbar in die andere Richtung und wir kreuzten auch zurück. Da überfiel uns ein Hagelunwetter mit cm-dicken Körnern. Wir konnten nur vermuten, dass die Wettfahrt abgeschossen war und hielten auf den Hafen zu. Als wir da ankamen, war der Spuk vorbei und der Segeltag ohne zählbares gelaufen.
Der zweite Tag entsprach dann dem Wetterbericht. Aber zu mehr als 2 Wettfahrten bei 1-2 Bft aus SW und verwandten Richtungen reichte es nicht in der angesetzten Zeit.
Aber besser als nichts. Den Vulkan-Cup gewannen Volker und Uta Stiefken souverän. Die nächsten drei Plätze waren punktgleich – spannender geht es nicht.
Flottenmeister Mittelrhein wurden Jan Beyer/Egbert Kunze vom YC Mittelrhein.
Den gleichzeitig als zweite Wertung nach dem Rursee ausgesegelten Eifelpreis gewannen endgültig Frank Schumacher und Hildegard Lax.
Leider hat es mit der RP-Meisterschaft nicht geklappt. Es waren zwar 5 RP-Mannschaften am Start, aber leider nur zwei Wettfahrten.
Vielen Dank an den SC Laacher-See Mayen für die hervorragende Ausrichtung der Regatta, bei der insgesamt 30 Boote teilnahmen. Abendbuffet, Mittageseen und Kaffee und Kuchen und Getränke im Meldegeld bietet nicht jeder und wir haben gerne noch etwas in die Jugendkasse gespendet.
Wir sehen und im nächsten Jahr wieder und hoffentlich mit besserem Wind.
EK