Niederrheinmeister werden Uta und Volker Stiefken

 

Nach dem die Meldungen im Vorfeld so „zahlreich“ waren, wurden noch mehre Aufrufe im Internet für die Niederrheinmesterschaft gestartet. Am Freitag vor der Veranstaltung waren es dann doch 11 Meldungen, so das die Zuversicht auf eine Ranglisten Regatta bestand.

Am Samstag um 11:45 waren dann 9 Boote auf dem See, es fehlt noch ein Boot für die Rangliste. Wer fehlte waren Karl Heinz und Volker und Uta, die noch am Freitag morgen als letzte gemeldet hatten. Von Karl Heinz wußten wir das er nicht kommen wird, er hatte sich kurzfristig bei Alex abgemeldet.

Dann kurz vor der Steuermannsbesprechung kamen dann Uta und Volker auf den Hof gefahren, und so waren wir für eine Rangliste komplett. Viele halfen dann das letzte Boote ein zu kranen, so das wir kurz nach der Steuermannsbesprechung los segeln konnten. Für 13:00 Uhr war der erste Start angekündigt, doch der DLRG war nicht schnell genug beim auslegen der Bojen. Um ca. 13:15 war es dann so weit und Alex konnte die erste Wettfahrt starten. 

Mit 10 Booten ging es über die Startlinie, doch was war das, nach der ersten Wende sah ich wie ein Boot wieder Richtung Hafen fuhr, wie sich im Nachhinein heraus stellte war es Andreas und Christian die sich den Pinnenausleger abgebrochen hatten. Doch pünktlich zum zur zweiten Wettfahrt waren sie wieder dabei, Alex hatte in seinem an Boot noch eine Reserve liegen.

Doch nochmal zurück zur ersten Wettfahrt. Der Wind war günstig, - relativ konstant mit 2-3 bft. aus Südwestlichen Richtung (für den Wolfssee die optimale Windrichtung). Nach dem Start war wir gefüllt letzter, doch da wollten wir ja nicht bleiben. Olli ging auf der ersten Kreuz als erster ums Luvfass gefolgt vom Lauser und Frank und Hildegard.  Das Feld folgt mit etwas abstand. Auf dem Vorwindkurs  konnten wir Boden gut machen  und ging mit etwas abstand als 4 durchs Leetor. Vier Runden sollten gesegelt werden, doch nach der dritten Kreuz wurde die Bahn verkürzt und Alex ließ uns am Luvfass ins Ziel fahren. 

Mittlerweile hatte wir uns an Frank und Hildegard ran gekämpft, so das wir kurz vorm Ziel gleich auf waren. Doch Frank hatte die etwas besser Position zur Ziellinie, so dass er mit ungefähr 10 cm Vorsprung als dritter über die Ziellinie ging und wir uns über den 4 Platz freuen konnten. Doch erst nach dem wir alle vier Wettfahrten gesegelt hatten, wurde mir die Konsequenz klar 

—— JETZT HAT ES DICH AUCH ERWISCHT —— 

du bist dran mit dem Bericht. 

Die erste Wettfahrt gewann Olli mit Daniel vor Uta und Volker.  

Die nächsten Wettfahren gewannen Frank und Hildegard (eine) und Volker mit Uta (zwei).

Nach dem Wettfahrten gab es dann vom Clubwirt ein leckeres Essen und es wurde noch viel über die vier Wettfahrten bei einer Gerstenkaltschale diskutiert und gefachsimpelt.

Für Sonntag waren dann 4-5 Windstärken mit 7 Böen aus westlichen Richtungen angesagt. 

Nach einem super Frühstück im Clubhaus, fragte uns Alex ob wir denn noch segeln wollten. Doch eine Antwort bekam er nicht. 

Für eine Entscheidung bedurfte es noch weitere Informationen, Alex fuhr dann mit der DLRG auf den über den See, um dort die Windverhältnisse zu prüfen. Als er zurück kam, berichtete er das der Wind dort segelbar sei, doch auch sehr drehen und böig, wie vorausgesagt. Die Segler sollten die Entscheidung treffen. Es wurde abgestimmt. 3 Stimmen fürs Segeln 5 dagegen bei 8 Enthaltungen. Es war entscheiden, es wird nicht mehr gesegelt. 

Nach dem wir dann alle unsere Boote verpackt hatten, setzte dann auch noch zu allem Übel der Regen wieder ein, so dass auch noch das Kielern ausfallen mußte. Nach der der Siegerehrung konnten wir dann früh nach Hause fahren. 

Niederrheinmeister  wurden Volker und Uta vor Frank und Hildegard und den dritte Platz sicherten sich Oliver und Daniel. Frank und Hildegard dürfen sich Duisburger Stadtmeister nennen.

Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung, ich kann nur hoffen, das im nächsten Jahr sich ein paar Boote mehr dazu gesellen. Immer wieder gerne. 

Martin 

GER39

Bilder von Alex Morgenstern.