Elisabeth und Herbert Kujan gewinnen am Ammersee

Der Ammersee hat den wenigen Teilnehmern an diesem Wochenende einiges abverlangt. Zu Beginn der ersten Wettfahrt am Samstag stand ein Start ohne Wind, womit einige von uns gar nichts anfangen konnten. Auch ich dachte, ich sei beim Blauen Band am Forggensee und Herbert, der diese Bedingungen von Jugend auf gewohnt ist,  war vorausschauend auf der Linie und kam am besten weg. So ließ uns der Wettfahrtleiter unter dem einen oder anderen lauten Zwischenruf in schwache aber gerechte  Windverhältnisse starten und hatte seine Wettfahrt an diesem Tag in der Tasche.

Natürlich gab es dann an Land wieder Diskussion um Regularien, Vorschriften und Qualität der Verantwortlichen. Ein lebenserfahrener lieber Mitsegler kommentierte das Ganze so: " Dankbar sein, dass so wir mit so wenigen Teilnehmern hier sein dürfen, aufmerksam sein auf der Bahn und das Schifferl einfach laufen lassen". Ein äußerst leckerer Schweinsbraten und das Freigetränk ließen die Stimmen so langsam verstummen, keiner hat sein Schiff verkauft und wir gingen gespannt auf den nächsten Tag ins Bett.

Der brachte dann tatsächlich sehr schwierig zu segelnde Windverhältnisse und die vier Wettfahrten am Stück waren dann sogar einigen zu viel, die entweder entkräftet oder genervt die letzte Wettfahrt gar nicht starteten oder nicht beendeten.

Um dem drohenden Aus der Wettfahrtserie am Ammersee zu begegnen, signalisierte Christian den Verantwortlichen bei seiner Dankesrede als Vize die Bereitschaft, auch mit anderen Klassen zu segeln. Ich hatte mit Stefan Kujan viel Spaß, wir konnten wieder einiges lernen und ich hoffe, der Ammersee bekommt nächstes Jahr mehr Teilnehmer. Gratulation an Elisabeth und Herbert zum Sieg!

Mani